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Wissenschaftliche Studien |
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Der Naturpark der Julischen Voralpen hat sich schon seit Beginn seiner Gründung bemüht, naturkundliche, historische, kulturelle und ethnographische Forschungen zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde auch die Kooperation mit anderen Einrichtungen und Institutionen forciert. Hier nun eine Übersicht über die wichtigsten laufenden oder vor kurzem abgeschlossenen Forschungen:
FAUNA
- Monitoring von Gämsen und Steinböcken:
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Gämse Foto: Fulvio Genero |
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Diese beiden Huftierarten werden im gesamten Parkgebiet über laufendes Monitoring oder regelmäßige Zählungen überwacht. Darin eingebunden sind Experten, Förster, Aufseher und Jäger (Projektträger: Dott. Fulvio Genero, Dott. Marco Favalli)
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- Wiedereinführung des Steinbockes in das Gebiet des Canin-Massivs:
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Freilassung von Steinböcken Foto: Marco Di Lenardo (Archiv: Naturpark) |
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Aufgrund der positiven Erfahrung gegen Ende der 80er Jahre am Monte Plauris, ist der Park durch eine Reihe von Wiedereinsetzungen bemüht, ein Steinbockkolonie im Canin-Massiv zu gründen. Durch die Freilassungen von 2002, 2003 und 2004 besteht auch die Möglichkeit, eine Verbindung zwischen den Populationen im Gebiet des Montasch, des Monte Plauris und im Triglav-Nationalpark herzustellen (Projektträger: Dott. Fulvio Genero)
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- Monitoring der großen Fleischfresser:
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Mit der Infrarotkamera fotografierter Luchs Università degli Studi di Udine (Studienuniversität Udine) |
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In das Parkgebiet drangen in den letzten Jahren vorzugsweise Bären und Luchse aus Slowenien ein. Die Notwendigkeit, die Menge und die Merkmale zu überprüfen, hat zu einem Abkommen mit der Universität Udine geführt, die laufend die Entwicklung dieser Arten im Schutzgebiet beobachtet. (Projektträger: Facoltà di Medicina Veterinaria dell’Università degli Studi di Udine/Verterinärmedizinische Fakultät der Studienuniversität Udine)
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- Monitoring der Gesundheitssituation:
Der Park muss laufend die Gesundheitssituation seiner Fauna überwachen, und zwar bezogen zum einen auf die “Wildtiere”, als auch zum anderen auf die Beziehung zwischen den Wild- und den Haustieren. Zu diesem Zweck wurden Veterinäre, die eng mit dem Betreiber, den an das Schutzgebiet angrenzenden Jagdreservaten, der Region und dem Istituto Zooprofilattico zusammenarbeiten, eigens beauftragt (Projektträger: Dott. Giuseppe Cappello, Dott. Alberto Pischiutti).
- : Erstellung eines Atlas nistender Vögeln:
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| Steinhuhn Foto: Luciano Gaudenzio
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Nach mehreren Jahren der Forschung in dem Bereich wurde es möglich, die Vogelarten, die im Schutzgebiet nisten, zu identifizieren. Mit Hilfe eines Informationssystems wurden die entsprechenden Karten erstellt. Diese Arbeit wird demnächst in der wissenschaftlichen Reihe des Parks veröffentlicht (Projektträger: Dott. Fulvio Genero, Dott. Michel Zuliani)
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- Bioindikatoren für das Wasser:
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Großer Uferbold Foto: Wolfram Graf |
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Die Gewässer des Parks sind ein unschätzbares Erbe an Biodiversität, das aufgrund seiner Fauna, mit Ausnahme der Fischfauna, analysiert und katalogisiert wurde. Diese Arbeit, die in der wissenschaftlichen Reihe des Parks veröffentlicht wurde, hat unter anderem zur Identifikation neuer Arten im Park und in Italien geführt. (Projektträger: Dott. Fabio Stoch)
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- Monitoring von wirbellosen Tieren als Bioindikatoren für Weiden und Buchenwälder:
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Alpenbock Foto: Giuliano Mainardis
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Es handelt sich um einen ökologischen Beitrag, um die Fauna der wirbellosen Tiere im Park kennen zu lernen. Ziel ist, einen Vergleich der Komplexität der Fauna in den verschiedenen Gebieten des Naturparks vorzunehmen, die biogeographischen Besonderheiten in der Fauna zu erfassen und das Wissen zu vertiefen. Mit diesen Informationen soll ein Fauna-Atlas der Alpen und Julischen Voralpen realisiert werden (Projektträger: Museo Friulano di Storia Naturale del Comune di Udine/Naturkundliches Museum der Stadtgemeinde Udine.)
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- Ökologie der Zecken im Wald (Ixodes ricinus L.):
In den letzten Jahren kam es in einem Großteil des Alpen- und Voralpengebietes von Friaul-Julisch Venetien zu einer Steigerung an Infektionen, die von den Zecken im Wald übertragen wurden (Ixodes ricinus L.). Aus diesem Grund besteht die Notwendigkeit, Aspekte in Zusammenhang mit dieser Tierart zu vertiefen, insbesondere die Art der Verbreitung und der Kontrolle (Projektträger: Dipartimento di Biologia applicata alla Difesa delle Piante dell’Università degli Studi di Udine/Abteilung für angewandte Biologie zum Schutz der Pflanzen der Studienuniversität Udine)
FLORA UND VEGETATION
- Florainventar:
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Mohn in den Juliern Foto: Marco Di Lenardo (Parkarchiv) |
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Nach vierjähriger Forschung ist man bei der Erstellung der Checkliste mit mehr als 1.200 Arten und Unterarten in dem Schutzgebiet angelangt. Davon gibt es mehr als 40 endemische Arten. Ferner wurde eine integrierte und erweiterbare Datenbank mit den erhobenen Informationen ausgearbeitet und ein chronologischer Atlas in der wissenschaftlichen Reihe des Naturparks veröffentlicht. (Projektträger: Dipartimento di Biologia dell’Università degli Studi di Trieste/Abteilung für Biologie der Studienuniversität Triest)
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- Erforschung der Flora der Makroflechten und Bryophyten:
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Fissidens sp Museo Friulano di Storia Naturale/Friulanisches Naturkundliches Museum |
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Ziel dieser Forschung ist es, ein Verzeichnis mit Flechten und eine Karte mit den erhobenen Arten zu erstellen. Dabei sollte besonders auf die Makroflechten eingegangen werden, die für die Verwendung im didaktisch-populärwissenschaftlichen Bereich am besten geeignet sind (Projektträger: Museo Friulano di Storia Naturale del Comune di Udine/Naturkundliches Museum der Stadtgemeinde Udine)
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