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Venzone (230 ü.d.M.) [Seitenbeginn]

Leone di San Marco Die mittelalterliche Hochburg Venzone, deren 1976 größtenteils zerstörte Stadtmauern, Palazzi und Häuser durch den rigorosen Einsatz von wiederverwendeten Steinen und die Integration deren, die zerstört wurden, wiederbaut wurden, stellt zweifellos die attraktivste urbane Umgebung dar. Der Name Venzone wird das erste Mal 923 n. Chr. vom Patriarchen d'Aquileia Giovanni IV. als "Clausas de Avenzone" erwähnt. Der Ortsname durchlieft die verschiedenen Bezeichnungen Albiciones, Aventione, Avenzone, Porta San Genesio Venzone und stammt mit Gewissheit von "av-au", "Flusslauf" (Quelle, Wasserverlauf) und somit von dem Fluss Venzonassa ab. Zu den mit dem Italienischen Staat verbundenen monumentalen Gebäuden gehören der Dom und das Rathaus wie auch die hohen Stadtmauern und die Stein auf Stein getreu nachgebildeten Bauernhäuser.

Sehenswert

Duomo di San Andrea Der Dom aus dem vierzehnten Jahrhundert, der aus lokalem Gestein auf den bestehenden Überresten erbaut wurde und 1338 von dem Patriarchen Bertrando geweiht wurde, weist einen römischen kreuzförmigen Grundriss mit einem weiten Querschiff und einem einzigen Kirchenschiff, das mit drei Altarnischen des Kreuzgewölbes endet, auf. Gegenüber dem Dom befindet sich das Baptisterium, in dem die Mumien aufbewahrt werden, die den Namen Venzone weltberühmt gemacht haben. Auch der mächtige über circa 1300 m verlaufende Mauerring sowie das schöne zwischen 1390 und 1410 entstandene und später erweiterte und umgebaute Rathaus im gotisch-venezianischen Stil wurden wiedererbaut. Unter den anderen heiligen Gebäuden befinden sich die Kirchen SS.Giacomo und Anna, S.Antonio, S.Caterina sowie S.Lucia.




Moggio Udinese (340 ü.d.M.) [Seitenbeginn]

Stemma Comunale Die Geschichte von Moggio wird in diesem Jahrtausend mit der ihrer berühmten bereits 1119 geweihten Abtei in Verbindung gebracht. Von diesem Zeitpunkt an widmete der Patriarch Voldarico I das Kloster San Gallo - wie das bekanntere Kloster in der Schweiz, in dem er selbst Abt war. Die Abtei dient zur Zeit den Klarissenschwestern, die sich der Pflege und Erhaltung dieses heiligen und historischen Ortes widmen, als Arbeits- und Gebetsstätte. Es ist anzunehmen, dass sich der ursprüngliche Ortskern um die Abteikirche entwickelte und sich dann bis zu den Füssen des Hügels erweiterte, um diesen später ganz zu umschließen. Mit mehr als 2000 Einwohnern stellt Moggio heute das aktivste und dynamischste Zentrum des Canal del Ferro dar.

Sehenswert

Der Abteikomplex San Gallo mit der Kirche, dem Kloster Banedettino aus dem sechzehnten Jahrhundert; im Innenraum der barocke Hauptaltar, der sich durch einen beträchtlichen Umfang und eine schöne Verarbeitung (1717) sowie vier seitlichen Altare auszeichnet. Ebenfalls erwähnenswert die gigantische Christusfigur aus bemaltem Nussbaumholz aus dem Jahre 1466, das heute als Ausstellungsstück dienende mittelalterliche Tor, die Bibliothek, in der liturgische Bücher sowie einige sehr antike Handschriften aufbewahrt werden. Das Tal Val d'Aupa mit zahlreichen bewohnten Ortschaften, von denen Dordolla einen besonderen architektonischen Reiz ausübt. Das Albatal bedeckt von üppigen Buchenwäldern im Anblick des Çuc del Bôr. Das Tal Valle di Aip - bezaubernde hochgelegene Alm.


Resiutta (316 ü.d.M.) [Seitenbeginn]

Resiutta da Sflincis Als traditionelle Raststätte für die entlang des Canal del Ferro Reisenden befindet sich Resiutta an der Mündung der Flüsse Reschen und Fella. Wie die Fundorte von Bronzeobjekten, Münzen und Inschriften aus römischer Herkunft beweisen, spielte das Zentrum seit der Antike eine wichtige Rolle im Verkehr und bei der Betreuung der Reisenden entlang der Handelsroute des Canal del Ferro. Das erste vitale Anzeichen ist jedoch die Einrichtung der Pfarrei von San Martino im Jahre 1199. Diese wurde zuerst von den Benediktinern und später von den Priestern geleitet, die von dem Abt von Moggio, dem diese unterstand, ernannt wurden.

Sehenswert

Das Tal des Rio Resartico zeichnet sich durch eine strenge und faszinierende Schönheit aus und hat aus geologischer Sicht interessante Entdeckungen sowie einen Besuch der Strukturen des antiken Bergwerks aufzuweisen. Von Borgo Cros aus, einer kleinen Siedlung ländlicher Behausungen, die dem Erdbeben standgehalten haben, kann man von einer Höhe von 530 m einen weiten Ausblick auf das Reschental und das Gebirgsmassiv des Canin genießen. Ebenfalls interessant könnte ein Besuch des Kirchleins Calvario, das die Ortschaft überragt, sein.


Resia (492 ü.d.M.) [Seitenbeginn]

Gniva e catena del Musi Die Ursprünge von Reschen sind mit der Ansiedlung ihrer Bevölkerung, die auf das siebzehnte Jahrhundert zurückgeht, in dem Tal verknüpft. Die Einwohner von Reschen stammen von den slawischen Bevölkerungsstämmen ab, die wegen der Avaren und Langobarden nach Italien kamen und das Nomadenleben hinter sich ließen, um sich hier niederzulassen. Da Reschen in der Vergangenheit zwischen den Bergen des Monte Musi im Süden und des gewaltigen Gebirgsmassivs des Canins im Osten und Norden isoliert war, stellt Reschens Kultur in sprachlicher und traditioneller Hinsicht eine ausgesprochen wichtige Insel dar. Man spricht hier nur eine Sprache, die zum Gegenstand zahlreicher Studien wurde und bewahrt und vermittelt Traditionen (Kostüme, Gesänge, Tänze, Zeremonien), die auch für Unbehelligte von großem Interesse sind. Die Gemeinde Reschen setzt sich heute vorwiegend aus den Ortsteilen Prato, San Giorgio, Oseacco, Gniva, Lischiazze, Stolvizza und Uccea zusammen. Aus historischer Sicht unterlag sie der Gerichtshoheit der Abtei von Moggio und verfolgte die Begebenheiten im Laufe der Jahrhunderte. Unter venezianischer Herrschaft kam ihr eine gewisse Bedeutung bei der Verteidigung der Sattel Carnizza und Guarda zu, durch die das Isonzotal in Slowenien erreicht werden kann. Zu diesem Zwecke hielt sich im Tal eine Militärbesatzung mit Festungen in Stolvizza und San Giorgio auf. Der wichtigste Aspekt des Tals liegt neben der unbestrittenen linguistisch-kulturellen Bedeutung in seinem naturalistischen Profil. In seiner Unermesslichkeit - in einer grünen Talmulde über die, die den größten Teil des Jahres schneebedeckten Berggipfel des Canin wachen - ist er einen Besuch wert, sowohl um direkten Kontakt zu der Bevölkerung der Ortschaften aufzunehmen als auch um schöne Ausflüge in eines der eindrucksvollsten Alpentäler vorzunehmen.

Sehenswert

Pieve di Santa Maria Assunta. Stavoli Ruschis, Gnivizza und Jama - drei der unzähligen ländlichen Siedlungen, die die antike und mittlerweile aufgegebene Hirtentätigkeit bezeugen. Pusti Gost, Zaslatina, Berdo und Provalo, bezaubernde Alpenwelt, die sich einst der Schafzucht widmete und heute dem Geist der Besucher einigartige Momente des Friedens und der Ruhe schenken. Auch ein Kulturzentrum mit einem kleinen ethnographischen Museum ist vorhanden.


Chiusaforte (390 ü.d.M.) [Seitenbeginn]

Chiusaforte e Raccolana Chiusaforte befindet sich im Tal einer natürlichen Verengung, die vom Fella zwischen den Karnischen Alpen und den Julischen Alpen gebildet wurde. Und genau diese strategische Position verlieh der Ortschaft ihre Bedeutung. Der Patriarch von Aquileia ließ eine Festung erstellen ("La Chiusa", von der der Name Chiusaforte abstammte), durch die die Zahlung einer Zollgebühr für die Reisenden erhoben wurde. Von der Chiusa, die vor dem Jahre 1100 erbaut und anschließend mehrmals vergrößert wurde, verbleiben uns heute nur wenige Spuren in der Nähe der Eisenbahnbrücke Ponte di Ferro. Zur Gemeinde gehören ebenfalls das Raccolanatal, das sich über 18 km erstreckt und zahlreiche eindrucksvolle schöne Ortschaften umfasst, unter denen sich das Touristenzentrum Sella Nevea befindet. SELLA NEVEA fügt sich in ein einzigartiges natürliches Umfeld mit Blick auf die Berggruppen des Canin und Montasio und ist ein bekannter Sammelpunkt für den Tourismus, der insbesondere auf den alpines Skilauf ausgerichtet ist.

Sehenswert

Sehenswert sind die Pfarreikirche S.Bartolomeo von Scuola Veneta sowie das Kirchlein S.Antonio in Casasola, das aus dem siebzehnten Jahrhundert stammt und Holzaltare der Österreichischen Schule sowie ein Altarbild von Nicola Grassi besitzt. Die Ortschaften der Raccolana-Talebene weisen, nachdem sie dem Erdbeben standgehalten haben, auch heute noch einen besonderen architektonischen Reiz auf. Die grünen Weiden hoch oben auf den Hochebenen des Montasio und die holprige karstige Landschaft des Canin. Reiche wilde Fauna versteckt von Tannen, Lärchen, Firn und ungewöhnlich tiefliegende Gletscher.


Lusevera (480 ü.d.M.) [Seitenbeginn]

Lusevera Das Gebiet der Gemeinde Lusevera umfasst das hohe Torretal uns seine Gebietshauptstadt ist Vedronza. Die Geschichte der Ansiedlungen und Bevölkerungen dieses Territoriums betrifft die Durchreise der Veneter, Kelten, Römer und Langobarden. Das Tal gehörte zu Venezien, dann zu Österreich und zum Fiaul. Seit 1866 gehört es zu Italien im Jahre 1971 wurde es als Gemeinde eingerichtet. Das Gebiet Lusevera untersteht wie alle anderen Torretäler Tarcento, ein liebliches Städtchen an der Talmündung.

Sehenswert

In den letzten Jahren wurden zum Ausbau des Tourismus Seilbahnen und Skilifte sowie ein Langlaufring am Tanameapass (846 m) erbaut. Weiterhin ist ein kleines Museum mit antiken Objekten und Fundgegenständen vorhanden. Neben den landschaftlichen Besonderheiten besteht die Hauptattraktion in den Grotten von Villanova, aus deren Höhlenkomplex sich zwei Höhlensysteme bilden: die Grotte Devizza oder Alte Grotte, bestehend aus zwei Kanälen, die sich vereinigen und 2491 Meter weiterverlaufen; die Neue Grotte, die 1925 entdeckt wurde und noch nicht vollständig erkundet wurde, erstreckt sich über 3665 Meter. Interessant sind die Abschnitte mit den Bezeichnungen Grotta del Paradiso), Torre di Pisa, Angolo della Corona, Cripta Indiana sowie Sala Margherita). Der Eintritt in dieses Naturdenkmal wird durch Führungen begünstigt. Grottenterminal: +39 0432 787020

 
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