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Die Monti Musi bilden den mittleren Abschnitt der langen Gebirgskette, die im Nordosten die friulanische Tiefebene begrenzt.
Eingeschlossen durch die Erhebungen des Monte Plauris im Westen und isoliert vom Resia-Tal im Norden, konnten sie ihr Erbe einer unberührten Naturlandschaft bewahren. Aufgrund der Rauheit der Monti Musi sind die Wanderungen anspruchsvoll. Sie erfordern ein Mindestmaß an Erfahrung und Vorsicht, nicht zuletzt weil dieses Gebiet mit den höchsten Niederschlagsmengen in der Region sehr feucht ist.
An der Nordseite hat die ununterbrochene Wirkung des Wassers viele Karsthöhlen in den drei, für das Gebiet charakteristischen Kalkgesteinsarten gebildet (oolithischer Kalk, Dachsteinkalk und Hauptdolomit). Die stratigraphische Folge, die durch die wetterbedingten Erosionsvorgänge und die Einwirkung des Gletschers freigelegt wurde, ist hier deutlich sichtbar. Seit den 90er Jahren wurden rund 210 Höhlen in einem Gebiet von rund 1,5 km² erforscht und erfasst.
Entlang eines Gebirgskammes auf rund 1800 Meter Seehöhe bestehen die Monti Musi aus drei Gipfeln: Monte Cadin (1818 m), Cima Musi (1878 m) und Monte Zaiavor (1816 m). Die Erhebungen liegen oberhalb des Resia-Tals und bieten einen Rundblick auf die Julischen Alpen, die Karnischen Alpen, die Östlichen Dolomiten, das friulanische Tiefland und ... die Adria.

 
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