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Monte Plauris |
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Der Monte Plauris ist nicht nur der höchste, sondern wohl auch der imposanteste Berg in den Julischen Voralpen.
Der bizarre Gebirgskamm deutet sofort auf die starke Asymmetrie zwischen den beiden Flanken hin, die auf unterschiedliche geologische Bedingungen zurückzuführen ist: die Südseite ist von Wiesen und Wäldern überzogen, während die Nordseite durch steile, hohe Felswände geprägt ist.
Diese Naturräume mit wilden Tälern, reißenden Gebirgsbächen und steilen Hängen sind ideale Lebensräume für verschiedene Tiere der alpinen Fauna, wie Gämsen, Steinböcke, Murmeltiere, Berghühner und Steinadler.
Spiz di Misdì (1958 m) ist der Gipfel einer weiten bizarren Gebirgskette, die sich vom Tagliamento zu den Monti Musi hin erstreckt. Zu den wichtigsten Erhebungen gehören der M. Soreli (1781 m), Cima dei Larici (1603 m), Cima di Cervada (1781 m) sowie der M. Lavara (1906 m).
Das Bergmassiv, das sich am Zusammenfluss von Tagliamento und Fella befindet, erhebt sich ohne vorgelagerte Hügellandschaft an der Basis, sondern mit einer charakteristischen fast vertikalen Stufe, die über 200 Meter hoch ist. Dies ist auf die seitliche Erosion der Gletscher zurückzuführen, die während der letzten Eiszeit durch die Täler von Fella und Tagliamento verliefen. Heute bildet diese Stufe ein Hindernis für einen Großteil der Wasserläufe, das durch Kaskadenbildungen überwunden wird.
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