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Das Tal des Rio Resartico, das sich bis an die Basis der Berge Lavara und Plauris hin erstreckt, zeichnet sich durch sein bizarres Landschaftsbild aus. Rau und karg ist dieses Gebiet, das wohl zu den unberührtesten in den Alpen zählt und geologische und botanische Besonderheiten aufzuweisen hat.
Im oberen Resartico-Tal sind heute noch in rund tausend Meter Seehöhe auf den Hängen des Monte Plauris die Überreste einer bescheidenen Bergbautätigkeit zu erkennen. Hier wurde bitumenartiger Fels im Hauptdolomitgestein abgebaut, woraus man dann verschiedene Öle, wie etwa das Ichthyol, gewann.
Eine heute teilweise noch erkennbare Schwebebahn transportierte die Mineralien nach Resiutta, wo sie verarbeitet wurden. Darüber hinaus wurden im Kiesbett des Baches zahlreiche Überreste von Fossilien und Fragmenten des im Bergwerk abgebauten Bitumenmaterials aufgefunden.
Neben den Ruinen der Unterkunft für die Arbeiter hat die Parkverwaltung eine bequeme Hütte mit rund zehn Schlafplätzen und einer ausgestatteten Küche errichtet. Diese Schutzhütte ist ein idealer Stützpunkt für Bergtouristen.

Der bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jhs. von den Bergarbeitern benutzte Weg (CAI 702) um zum Bergwerk zu gelangen, führt von der Ortschaft Povici talaufwärts, am Teufelsstein vorbei, bis zur Schutzhütte (1050 m) und zum Eingang des Bergwerks. Derzeit ist der Zutritt zum Bergwerk verboten.
Auf dem Rückweg kann man zirka auf halber Strecke, der alten Wasserleitung folgen, die ins Tal hinunter führt, allerdings muss man für den ersten Abschnitt Sicherheitsseile verwenden.
Von der Schutzhütte des Bergwerkes aus, kann man auf der Route (CAI 702) weiter zur Forca Slips (1700 m) aufsteigen, dann weiter bis zur Casera Ungarina (CAI 702) und dann zur Malga Confin (CAI 726) gehen, oder man erklimmt den Gipfel des Monte Plauris (CAI 701).

 
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