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Vegetation |
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Die Waldarten, auf die man beim Durchwandern der Täler des Naturparks trifft, sind das Ergebnis einer gemeinsamen Maßnahme von zwei grundlegenden ökologischen Faktoren: das besondere Klima in diesem Gebiet sowie das geologische Substrat. Die große Niederschlagsmenge, relativ milde Temperaturen und recht eingeschränkte Temperaturschwankungen bedingen ein ozeanisches Klimas, das die Entwicklung einer sehr üppigen und vielfältigen Vegetation begünstigt, die sich wie folgt unterteilen lässt:
phytoklimatische
- Zone des CASTANETUM mit mesophilen Laubwäldern, thermophilen Buchenwäldern und Kieferwäldern;
- Zone des FAGETUM mit reinen und gemischten Buchenwäldern, Kiefermischwäldern und sporadischen Eschenwäldern;
- Zone des PICETUM mit mikrothermen Buchenwäldern, Mischwäldern mit Weiß- und Rottannen und Buchen, Lärchenwäldern, Latschen, Erlen und Wiesen.
Die Waldvegetation reicht bis maximal 1600 m Seehöhe. Dies zeigt eine typische Herabsetzung der Baumgrenzen aufgrund hoher Niederschlagsmengen und dem spärlichen Widerstand (d.h. eine reduzierte Ausdehnung der Basis) der Bergketten.
Auf den sonnigen Seiten mit armen, durchlässigen und somit flachen Böden, gedeihen Mischpopulationen mit Schwarzbuchen und Blumeneschen. Bergahorn und Buchen können hier ebenfalls vorkommen. Waldwirtschaftlich betrachtet sind diese Baumformationen im Allgemeinen eher von geringem Wert und dienen in erster Linie als Brennholz. Weiter oben und auf besseren Böden wachsen reine oder gemischte Buchenwälder, die bezogen auf ihre Quantität die wichtigsten Formationen im Naturpark sind. Dieses Holz kann zum Bauen und als Brennstoff verwendet werden. Die Fichtenwälder sind Wälder, die vorwiegend aus Rottannen bestehen. Manchmal kommen Buchen hinzu und unter bestimmten Voraussetzungen auch die Weißtanne. Diese Wälder liefern vorwiegend Bauholz. Über 1400 m Seehöhe findet man vereinzelt auch Lärchenwälder und weit verbreitet Latschen, die eine ausgeprägte Schutzfunktion und kolonisierende Funktion haben. Noch weiter oben werden die Waldformationen von Hochalmwiesen abgelöst. Alle Wälder, die öffentliches Eigentum sind, sind im Forstrichtplan erfasst. Dieses Instrument ist erforderlich, um eine richtige Bewirtschaftung und Nutzung des Waldbestandes zu gewährleisten.
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