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Fauna Flora Vegetation Höhlenkunde Geomorphologie

Genziana Die Flora des Parks ist aufgrund der extremen landschaftlichen Verschiedenheit, der unterschiedlichen Bodennatur, dem günstigen thermopluviometrischen Ausgleich, der Morphologie und der Ausrichtung der Erhöhungen besonders artenreich - vor allem in dem süd-östlichen, nur zum Teil von der quartären Vereisung betroffenen Außenbereich. Raponzolo Roccia Die starke Neigung zu Regenfällen verbunden mit der gesteigerten Lockerheit der kalkigen dolomitischen Felsen haben ein ausgeprägtes Absinken (über 400 m) der Höhenmessungsgrenzen der Vegetation, Flora und Fauna zur Folge. Campanule Der Einfluss des warmen und feuchten Windes, der vom nahe liegenden Adriatischen Meer über die Friaulische Ebene bläst, ermöglicht das Überleben zahlreicher thermophiler mediterraner und illyrisch-balkanischer Elemente wie Frangula rupestris, Asparagus acutifolius, Ruscus aculeatus, Satureja variegata, Micromeria thymifolia, Cotinus coggygria, Campanula pyramidalis, Genista sericea, Cytisus pseudoprocumbens, Plantago argentea, Athamanta turbith, die sich in den Grund- und/oder Außenbereichen der Erhöhungen ansiedeln sowie anderen wie Grafia golaka, Molopospermum peloponnesiacum, Ligusticum lucidum seguieri, Peucedanum schottii, Adenophora liliifolia, Lilium carniolicum, Campanula cespitosa Knautia drymeia, Pedicularis hoermanniana, Homogyne sylvestris, Euphorbia carnolica und Astrantia carniolica, die sich auch in den inneren Gebieten verbreiten.

Lilium Martagon Auf dem M. Plauris trifft man auf die höchste Konzentration an Phytoendemiten des gesamten Gebiets, insbesondere die im engeren Sinne "Julischen" Arten wie Saxifraga tenella, Campanula zoysii, Gentiana froelichii, Ranunculus traunfellneri, Pedicularis julica, Festuca calva und Cerastium subtriflorum oder unter Einbeziehung eines breiteren Areals Spiraea decumbens, Festuca laxa, Centaurea haynaldii julica, C. dichroantha, Senecio pseudocrispus, Knautia ressmannii, Euphorbia triflora kerneri, Bupleurum canalense neben bedeutenden Arten wie Artemisía nitida, Eryngium alpinum, Geranium argenteum, Astragalus carniolicus albiflorus, Matthiola carnica, Viola pinnata, Polygala nicaeensis foroiulensis, Iris cengialti, Arabis vochinensis, Asplenium fissum, Gentianella pilosa e Physoplexis comosa.

Giglio In den weiter innen liegenden Gebirgsketten wie die Berggruppe Canin befinden sich jedoch vorwiegend "endoalpine" oder arktisch-alpine Elemente wie Trifolium noricum, Loiseleuria procumbens, Saxifraga stellaris, Lloydia serotina, Astragalus australis, in den süd-östlichen Alpen heimische Elemente wie Alyssum ovirense, Saussurea pygmaea, Gentiana pumila, Anemone baldense, Phyteuma sieberi, Juncus jacquinii, Valeriana supina, Crepis kerneri und der Papaver julicum, ein heimischisches Element, das hier mit dem P. rhaeticum zusammen lebt. Unter den anderen interessanten Arten sind ebenfalls Thlaspi kerneri (M. Zaiavor), Saxifraga petraea (Val Uccea), S. burserana, S. squarrosa, S. incrustata sowie Asplenium seelosii erwähnenswert.

 
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